Donnerstag, 10. April 2014

Der Berg ruft - Dolomiten

10. April AD 2014

Der Aufenthalt in der Burg war herrlich. Gute Gespräche, gemeinsame Essen, Besuch bei einem interessanten Burg-Nachbarn, mit dem wir Freundschaft schlossen, und ein herziger kleiner Hase, der nachts die verschiedensten Turnübungen vollbrachte, Hechtsprünge über unser Bett machte, mit Rüebliresten kegelte und harte Brotrinden geräuschvoll abnagte - nach Mitternacht, versteht sich. Leider kam der Hase nicht auf ein Foto. Wir können also wieder einmal die Existenz eines genannten Phänomens nicht beweisen - wie mit den Pyramiden am Attersee. Obwohl die Größenverhältnisse natürlich etwas variieren.
Es ist Zeit, weiter zu ziehen, uns auf ein baldiges Wiedersehen mit Coloman zu freuen.
Der Ruf der Berge hallt weiter in den Ohren, der Kompass zeigt noch immer gen Süden. Regen begleitet unseren Abschied.
Wir fahren über Salzburg, Lofer, vorbei am Steinernen Meer, Zell am See, durch die hohen Tauern am Groß Glockner vorbei - Schneefelder, Serpentinen, Wälder. Die Sonne erscheint wieder. Nach dem Tauerntunnel müssen wir eine Umleitung durch eine enge Pass-Straße fahren. Ein wenig weiter sehen wir warum. Ein großes Stück der Galerie am Tauernpass ist von einem Erdrutsch in die Tiefe gezogen worden. Da waren gewaltige Kräfte am Werk.
Wir nähern uns Südtirol, steigen stetig. 


Es geht durch enge Dörfer, es wird viel gebaut und wir zirkeln um manche enge Winkel.
Das letzte Stück Straße steigt auf über 1500 Meter und wir erreichen unseren Platz in Sexten. Strahlende Sonne, die Dolomiten bieten eine prachtvolle Kulisse.



Wir sind wieder einmal angekommen und harren der Dinge, die da kommen sollen...