Montag, 24. Februar 2014

Wi sünd wedder ünnerwegens

Heute morgen war es dann wieder soweit. alles einräumen und - jetzt gibt es zwei Velos, Rosie hat sich mit einem E-Velo angefreundet - Velos auf den hinteren Träger schnallen. Das ist beim ersten mal wie ein Ikea Möbel. Aufbauen bis - ja bis es klar wird, dass es anders herum sein muß. Oder etwas kleines zuerst kommt und nicht nachher. Also umkehren, Lenker links, Pedale richtig verschränken - Achtung, Rosie's Velo hat eine Rücktrittbremse... Nun, wir haben es hingekriegt, Plane drüber, Spinnen festgemacht. Navi eingestellt, Route ist schon programmiert, und los geht's.
Wir lassen Hamburg hinter uns, es geht eine Weile auf der Autobahn gen Norden, dann kommen die Landstrassen.
Flach ist es in der Marsch und der Wind ist spürbar. Krüppelige Bäume säumen die Strasse. Gräben durchziehen die Landschaft, Wasser ist überall anwesend.


Wir überqueren die Eider, ein Fluß mit einer breiten Mündung in die Nordsee.


Wir halten am Eider Sperrwerk. Ein Aussichtspunkt an der Grenze zwischen Fluß und Meer.


Rechts das Wattenmeer, das sich heute trotz Wind friedlich gibt. Der «blanke Hans«, wie die Nordsee hier genannt wird, spiegelt sich in der Nachmittagssonne.


Das Eidersperrwerk wurd als eine Bastion gegen die Sturmfluten erbaut und regelt den Wasserpegel des Flusses, damit die Schiffahrt immer genug Wasser unterm Kiel hat, wenn's Ebbe ist, und andererseits eine Sturmflut für niemanden «Land unter» bedeuten soll.


Der blanke Hans....






Strandgut, vor dem Eidersperrwerk angespült, wartet auf kreative Sammler.


Gegen drei Uhr treffen wir in Sankt Peter Ording ein, unser Etappen-Ziel. Beim Einbiegen sehen wir sofort: Es gibt einen Aldi und sonst noch einiges, was einen Einkauf unumgänglich macht.
Inzwischen ist es dunkel geworden, der Einkauf erledigt und das Essen brutzelt in der Pfanne.
Morgen werden wir das Dorf besichtigen.